26März, 2020

Rahm-Kohlrabi (optional Stroh vom Schweinskarrée)

Ein herrliches Gemüse, das jetzt immer noch ganz saisonal verfügbar ist. Wir in Österreich sagen „Kohlrabi“, hochdeutsch würde es wohl Kohlrübe heißen.
Die wird ebenso gewürfelt wie Erdäpfel (Kartoffel). Wie viel ihr davon nehmt (bis zur halben Gesamtmenge) hängt nur davon ab, wie viele Kohlenhydrate ihr „riskieren“ möchtet. Zwiebel (kleingewürfelt) in Butter anschwitzen, mit etwas braunem Zucker karamellisieren, dann kommt das Gemüse dazu. Mitrösten bis alles etwas Farbe genommen hat und dann mit Weißwein ablöschen und mit Gemüsefond aufgießen.
Bissfest garen und kurz davor die fein geschnittenen Blätter der Kohlrüben beigeben.

 

 

TIPP #1: Die grünen Teile auf keinen Fall wegwerfen, die haben ein tolles Aroma. Von den dicken Strünken befreien und fein schneiden, so geben sie dem Gericht eine besondere Note.
TIPP #2: Kannte schon unsere Großmutter und funktioniert nicht nur beim Grün der Kohlrüben, sondern z.B. auch bei Salat. Wenn etwas welk geworden ist, einfach für eine halbe Stunde im lauwarmen Wasser einweichen. Knackig wie frisch!

 

 

Dann kommt Schlagobers (Rahm) dazu und wir untergerührt. Wenn die Soße zu dünn ist, Speisestärke in Weißwein anrühren und langsam in das kochende Gericht geben, bis die Konsistenz stimmt. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

 

Fürs „Topping“ habe ich Scheiben vom Schweinskarrée in ganz dünne Streifen geschnitten und dann mit Öl, Salz und Paprikapulver sowie Speisestärke mariniert. So sind sie in kaum einer Minute gar, wenn man sie in Butterschmalz anbrät und dann zum Gemüse serviert.

 

 

 

 

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