15Mai, 2020

„Speckiger“ Linseneintopf mit Knödelsticks

Man kennt das auch – aber nicht nur – von Kindern: Der tolle, rauchige Geschmack von Speck ist beliebt, die Würfel im Gericht weniger.
Daher mein TIPP: Wann immer ich Speck kaufe, hebe ich die Schwarte auf, die hält sich in der Tiefkühlung sehr lange. Die kann man dann sowohl mit den Hülsenfrüchten mitkochen als auch – als Fettersatz – mit dem Gemüse anbraten. So hat man gleich doppelten Geschmack im fertigen Gericht.

 

 

Die Hülsenfrüchte (über Nacht eingeweicht, Wasser abgeschüttet) werden dann in Fond mit den Schwarten drinnen bissfest gegart, der Speckrest entfernt. Das selbe gilt für das, was mit dem Gemüse (Möhren, Karotten und Jungzwiebel, alles fein geschnitten) angebraten wurde. Das bissfeste Gemüse nun mit einem Löffel Mehl stauben und mit mildem Essig ablöschen, die Säure bringt Frische in den Eintopf. Dann kommt alles zu den Linsen und wird mit Salz und Pfeffer final abgeschmeckt.

 

 

Ich habe fast immer Knödel in der Tiefkühlung, diesmal waren es noch Scheiben vom Serviettenknödel. Die werden in Sticks geschnitten und in Butter knusprig gebraten. Wenn ihr „nomale“ Semmelknödel habt könnt ihr die halbieren, in Scheiben schneiden und dann genau so verfahren.

 

 

Ein Beisl- (Kneipen-) Klassiker einmal etwas anders interpretiert 🙂

 

 

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