28Juli, 2020

Rahmfisolen mit heurigen (Salz-) Erdäpfeln

Wenn es so viele Produkte herrlich frisch gibt, dann ist das Kochen sehr einfach, flott und günstig. Fisolen – so heißen bei uns die grünen Bohnen, die beim Nachbarn Strangalan heißen und hochdeutsch Bohnschoten – sind ein gutes Beispiel. In mundgerechte Stücke geschnitten werden sie in reichlich Salzwasser sehr bissfest blanchiert (dauert ca. 5-7 Minuten). Dann in Eiswasser abschrecken, das stoppt den Garvorgang und erhält die Farbe.

 

 

TIPP: Mitgekochter Kümmel macht das Gemüse bekömmlicher. Er die Samen nicht mag, füllt sie einfach in ein Teeei. So gelangen die wichtigen ätherischen Öle in den Kochsud und keine Krümel stören nachher den Genuss.

 

 

Dann in einer hohen Pfanne Zwiebel und Knoblauch in Butter zu heller Farbe rösten, mit glattem Mehl „stauben“. Abgelöscht wird mit einem Spritzer Zitronensaft, aufgegossen mit wenig Gemüsefond. Sauerrahm (Schmand) mit etwas Flüssigkeit glattrühren und beigeben. Soße mit Salz und Pfeffer und vor allem Bohnenkraut (harmoniert super mit dem Gemüse) abschmecken. Dann darin die Fisolen nur noch wärmen.

 

 

Die Erdäpfel werden geschält und – wenn notwendig – mit möglichst ähnliche Größen geschnitten. Das ist wichtig, weil der Garpunkt einfach stimmen muss. Sie werden in kräftig gesalzenem Wasser gegart, sie müssen weich sein aber doch noch Biss haben. Da die Kochzeit je nach Sorte und Größe der Stücke stark variiert einfach immer wieder mit einem spitzen Messer prüfen.

 

 

Wer noch etwas mehr Geschmack und Fülle an den Kartoffeln haben möchte, kann sie ja noch mit zerlassener Butter „veredeln“, diese Kalorien kann man notfalls aber auch einsparen 😉 Ein Priserl Chilipulver passt auch immer.

 

 

 

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