01Februar, 2021

Kaspressknödel mit Chinakohl-Gemüse

Bitte fragt nicht, warum die Dinger „Knödel“ heißen, obwohl sie Laibchen sind und nicht gekocht, sondern gebraten werden. Vermutlich liegt das daran, dass der Grundteig gleich zubereitet wird wie der von Semmelknödeln, nur dass danach noch Käse hineinkommt.
Welchen ihr da nehmt, bleibt ganz eurem Geschmack überlassen. Ich mag es deftig und nehme daher einen kräftigen Bergkäse, vielleicht gemischt mit etwas Greyerzer?

 

 

Wie auch immer! Aus dem Teig werden dann Laibchen geformt. Ich serviere die Knödel heute als Hauptspeise, daher sind die etwas größer. Sehr beliebt sind Kaspressknödel auch als Suppeneinlage, dann macht man sie eben kleiner. Die Laibchen werden dann in Fett ausgebraten. Der Käse darf dabei ruhig ordentlich Röstaromen annehmen, das macht knusprig und verstärkt den Geschmack.

 

 

Für das Gemüse werden Zwiebel und Knoblauch klein geschnitten und angeröstet. Wenn es nicht vegetarisch sein soll oder muss bringt ebenso würfelig geschnittener, geselchter (geräucherter) Speck noch mehr Aroma. Wenn alles Farbe genommen hat kommt der Chinakohl – in Streifen geschnitten – dazu, der eigentlich nur zusammenfallen muss, etwas Biss sollte er schon behalten. Gewürzt wird mit geschrotetem Kümmel, Pfeffer und Salz.

 

 

 

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