08April, 2021

Senfeier mit Salzkartoffeln

Dieser Klassiker der deutschen Hausmannskost bietet sich jetzt natürlich an, um übriggebliebene Ostereier zu verwerten. Die habe ich vor dem Schälen in heißem Wasser nochmals auf Temperatur gebracht.

 

 

Für die Senfsoße Zwiebel in Butter anlaufen lassen, mit Mehl stäuben und mit einem Schuss Milch aufgießen, ehe mit Gemüsefond aufgefüllt wird. „Einbrenn“ sagen wir in Österreich, „Mehlschwitze“ nennt man das meist in Deutschland, die Franzosen sagen „Roux“. Da hinein wird dann der Senf gerührt und ich habe noch mit dem Pürierstab aufgeschlagen bevor endgültig mit Salz abgeschmeckt wird. So wird die Soße schön schaumig.
TIPP: Um den Geschmack wirklich rund zu bekommen, habe ich gleich mit 3erlei Senf gearbeitet. Klassischer Estragonsenf als Hauptkomponente, etwas Dijonsenf für die Schärfe und leichte Süße durch süßen Senf, der in Österreich „Kremser“ heißt.

 

 

Die Erdäpfel (Kartoffel) werden geschält und in Salzwasser auf den Punkt gegart, abgegossen und leicht ausgedämpft. Mit etwas Butter kann man sie noch verfeinern.
Alles zusammen mit frischem Schnittlauch servieren.

 

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