[Update vom 6. Februar 2025]
Haschee musste wieder einmal sein, stand länger nicht auf dem Speiseplan. Ich habe natürlich wieder „meine“ Variante gemacht, wie ich sie unten beschrieben habe. Dazu heute auch wieder Erdäpfelknödel (Kartoffelknödel/-klöße) gleich mit einem Geständnis: Ich habe entdeckt, dass es ein wunderbares, biologisches Halbfertigprodukt für Kartoffelteig gibt. Das habe ich probiert und für äußerst gut befunden. Es spart natürlich auch viel Zeit und Mühe 🙂
[Original vom 23. Februar 2023]
Diese Art von Haschee hat vor vielen, vielen Jahren meine große Schwester – gelernte Köchin – gemacht und ich habe es übernommen. Ich weiß aber, dass das in der der Steiermark so üblich ist. Ein lieber „Kochfreund“ aus Oberösterreich betrachtet das ganz anders 😉
Wir hier rösten jedenfalls Zwiebel und Knoblauch – fein gehackt – in Schweineschmalz an, dann kommt das gemischte Faschierte (Hackfleisch) dazu, wir gut gebraten. Dann wird mit guter Rindsuppe aufgegossen und man lässt alles noch etwas köcheln. Es soll schön „soßig“ bleiben, man kann aber auch mit etwas angerührter Stärke oder – noch feiner – kalter Butter binden.
Gewürzt wird jedenfalls mit reichlich frisch gehackter Petersilie, ich nehme auch noch ein wenig Majoran und Thymian. Nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu gibt es Erdäpfelknödel (Kartoffelklöße) halb & halb, d.h. aus gekochten und rohen Knollen, einmal anders als sonst die Knödel bei mir. Vielen Dank für das tolle Rezept – das auch funktioniert, was leider nicht selbstverständlich ist – an den oben erwähnten Kollegen Franz Emeder aus Oberösterreich, der den tollen Blog „Günstig Kochen“ betreibt.

Dazu noch ein kleiner TIPP von mir zur Zeitersparnis: Man muss die geschälten Erdäpfel (Kartoffel) nicht unbedingt schälen. Halbiert sie einfach und legt sie mich der Schnittfläche nach unten in die Presse. Die Schalen lassen sich dann leicht entfernen. Und die fertigen Knödel am besten in einer großen Schüssel mit einer umgedrehten kleinen drin platzieren, da tropfen sie schön ab.
