{Update vom 4. Juni 2025]
Flammkuchen schmeckt uns aus Vollkornmehl – diesmal wieder vom Dinkel – ganz besonders gut. Die „Reste“ waren diesmal braune Champignons, die ihrer raschen Verwertung harrten.
Sie kommen auf den gut gewürzten Sauerrahm (Schmand), gleich in größere Stücke geschnitten. Ein paar Würfelchen Speck schaden nicht für noch mehr Aroma, es sei denn, das Gericht MUSS fleischlos bleiben.
TIPP: Jetzt noch nicht salzen, sonst ziehen die Pilze schnell viel Wasser.
Erst kurz vor Ende der Backzeit (ca. 15 min bei 200°) wird gesalzen, gepfeffert und gehackte Petersilie passt auch prima zu den „Schwammerln“ (wie wir bei uns sagen).
{Update vom 15.November 2024]
Flammkuchen – aus Dinkelmehl – wieder einmal bei mir als Resteverwertung. Kürbis hat ja Saison, aber leider sind die meisten – auch kleine Hokkaido – zu groß für eine 2-Personen-Mahlzeit.

Daher habe ich den Kürbis gemeinsam mit etwas Zwiebel grob gerieben, mit gemahlenem Kümmel, Salz und Pfeffer ordentlich gewürzt und danach auf dem Flammkuchen verteilt, der natürlich schon mit dem Sauerrahm (Schmand) bestrichen war.
TIPP: Bei dieser Variante schmeckt es auch gut, wenn man den „Aufstrich“ mit etwas Knoblauch noch schmackhafter macht.
Dann geht es schon für ca. 15-20 min bei 200° ab ins Backrohr.
Wer mag kann das alles noch mit etwas (Kürbis-) Kernöl – natürlich aus der Steiermark – und/oder ein paar gerösteten Kürbiskernen verfeinern.
{Original vom 7. Mai 2022]
Flammkuchen kennt ihr ja schon so häufig von mir, aber ich mache ihn auch deshalb gerne, weil er sich wunderbar zur Verarbeitung von „Resten“ eignet. Es gibt ja kaum Regeln, was man da so alles drauf tut, ähnlich wie bei Pizza.
Der Teig besteht ganz klassisch nur aus Mehl, Öl, Salz und Wasser und ist schnell geknetet. Ihr solltet ihn nur etwas ruhen lassen, dann lässt er sich besser dünn ausrollen.
TIPP: Neben Weizenmehl könnt ihr auch mit anderen Mehlsorten – Dinkel, Buchweizen z.B. – arbeiten, auch gerne mit Vollwertmehlen. 300g reichen für ein haushaltsübliches Backbleck. Notfalls halt in den Ecken etwas „flicken“ 😉
Ebenso klassisch ist der „Aufstrich“ aus – gut gewürztem – Sauerrahm (Schmand).

Von meiner gestrigen Pasta hatte ich noch Champignons, rote Paprikaschote und Jungzwiebel da, alles passt hervorragend zusammen. Feinen Speck fand ich in der Tiefkühlung und der peppt alles nochmals auf. Frisch gehackte Kräuter – z.B. Petersilie – kommen erst ganz zum Schluss dazu, die verbrennen zu leicht.
Mit einem Salat dazu eine feine Mahlzeit, die zwar etwas Zeit benötigt aber kaum Arbeit macht.
