[Update vom 13. Januar 2026]
Linsencurry diesmal mit Erdäpfeln (Kartoffeln). So ist die Sättigungsbeilage gleich „eingebaut“. Heute auch als ganz schnelle Variante. Drum werden die roten Linsen, die ohnehin schnell garen, über Nacht eingeweicht, das Wasser 2-3 mal gewechselt.
Die klein gewürfelten Kartoffeln werden gleich gemeinsam mit Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in Kokosöl angebraten. Danach wird Currypaste (grün, gelb oder rot – wie ihr es am liebsten mögt) kurz mit geröstet, mit einem Spritzer Zitronen- oder Limettensaft abgelöscht. Nun kommen die Linsen samt dem frischen Einweichwasser dazu. Alles köcheln lassen, bis der für euch perfekte Garpunkt erreicht ist.
Nun noch mit mit Salz abschmecken. Frischer Koriander – wer den nicht mag nimmt Petersilie – rundet das Gericht ab. Wer das auch mag, kann noch Würfeln von mariniertem (Soja- und Chilisoße) Räuchertofu unterheben. Dann kann auch schon gelöffelt werden!
[Update vom 30. September 2025]
Linsencurry auch als Resteverwertung, weil etwas Kürbis (Hokkaido) übrig war. Der wird (wie immer mit der Schale) gewürfelt und gleich mit Zwiebel/Jungzwiebel, Knoblauch und Ingwer angebraten. Dann geht es wie schon unten beschrieben weiter. Petersilie war auch noch da und die ist fast genauso gut für solche Gerichte geeignet wie Koriander.
Das Ergebnis war überaus fein und es war so viel da, dass ich gar keinen Reis machen musste. Für die ganz Hungrigen passt natürlich auch ein Stück (Weiß-) Brot dazu.
[Original vom 19. Januar 2024]
Linsencurry habe ich euch ja schon öfter einmal vorgestellt. Heute ein Beitrag zum Veganuary, also ganz ohne Zutaten tierischer Herkunft. Welche Linsen ihr nehmt, bleibt natürlich euch überlassen, ihr müsst nur die unterschiedlichen Garzeiten beachten, gegebenenfalls die Hülsenfrüchte über Nacht einweichen. In jedem Fall aber vor dem Kochen gut spülen.
Ich habe mich für kleine, grüne entschieden, mit mit einem Lorbeerblatt in Gemüsefond bissfest gegart werden. In der Zwischenzeit Zwiebel, Knoblauch und frischen Ingwer schneiden.
Alles in Kokosöl gut anrösten, Currypaste – ob grün, gelb oder rot bleibt eurem persönlichen Schärfebedürfnis überlassen – kurz mit braten und dann mit etwas Zitronen- oder Limettensaft ablöschen. Dann kommen die Linsen dazu und das mit soviel vom Kochwasser, dass eine angenehme Konsistenz entsteht. Ein guter Schuss Kokosmilch sorgt bei Bedarf für noch mehr Cremigkeit. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Frischer, gehackter Koriander (das Kraut) gibt den letzten Kick.
TIPP: Wenn ihr den seifigen Geschmack dieses Krauts nicht mögt, könnt ihr auch mit Petersilie arbeiten.
Für den Gewürzreis Kardamom-Kapseln, Sternanis, Nelken und Zimtstange in etwas Fett anrösten. Den Basmati – ich mag diesen Reis am liebsten – auch kurz anbraten und dann mit der doppelten Menge Wasser aufgießen. Salzen und aufkochen lassen, Hitze wegnehmen, bis das Wasser aufgesaugt ist. Dann noch ein paar Minuten ganz ohne Hitzezufuhr ausdünsten lassen.
Den Linsencurry mit dem Reis anrichten und genießen.
