[Original vom 25. Februar 2026]
Risotto wieder einmal mit asiatischem „Touch“. Soweit liegen ja Italien und China gar nicht auseinander. Wer weiß schon genau, ob Marco Polo die Pasta nach China mitgenommen oder von der mitgebracht hat? Der Risotto wird – wie gewohnt – mit Zwiebel angesetzt. Man kann Butter nehmen, die Veganer einfach Pflanzenfett. Ich nehme gerne Wein, aber es gibt ja auch Alternativen (sh. unten) wenn ihr keinen veganen da habt.

Für Gemüse habe ich diesmal schönen Pak Choi bekommen. Zuerst wird Knoblauch und frischer Ingwer (fein gehackt) in Erdnussöl mit einer Prise braunem Zucker angeröstet. Danach kommt der „Kohl“ in feine Streifen geschnitten dazu, man lässt ihn zusammenfallen, kurz schmoren. Mit Zitronensaft und Sojasoße ablöschen und – nach Geschmack – noch etwas Chilisoße zugeben. Mit Salz abschmecken und nun kann alles zum fertigen Risotto kommen. Käse passt (für mich) in diesem Kontext nicht, aber der Risotto wird auch so schön „schlotzig“ 🙂
[Original vom 21. März 2024]
Risotto mache ich ja recht gerne und oft, aber heute einmal sollte es was andres sein. Daher habe ich mich für asiatische Aromen entschieden.
Zusätzlich zum Zwiebel lässt man auch Knoblauch und Ingwer anlaufen, diesmal in Kokosöl. Danach kommt der Reis dazu, der mit geröstet wird. Für die Säure wird nicht mit Wein, sondern mit Zitronensaft abgelöscht, ehe immer wieder warme (!!!) Suppe dazu kommt, bis der ideale Garpunkt erreicht ist. Ich habe Hühnersuppe genommen, die Veganer verwenden natürlich Gemüsefond.
Den Lauch (Porrée) habe ich – der Knackigkeit wegen – gesondert zubereitet, er wird erst ganz zum Schluss untergehoben. Das Gemüse schneiden, in neutralem Öl gut anrösten und dann mit etwas Zitronensaft und Sojasoße ablöschen, bissfest garen und nach euren Wünschen abschmecken, vor allem in Hinsicht Schärfe. Wenn man es gerne cremig hat, kann mit noch einen Schuss Kokosmilch zugeben. Mit frischem Koriander – oder wenn euch der zu „seifig“ ist auch Petersilie – wird vollendet.
Schon kann der Risotto genossen werden. Salat bringt noch Frische in die Mahlzeit und damit er geschmacklich passt mein TIPP: Versucht doch einmal, die Marinade mit geriebenem Ingwer und Honig zu aromatisieren. Mit Erdnussöl zum Schluss bringt so einfacher Salat nochmals ein ganz neues Geschmackerlebnis ein. Und wenn man das „Grünzeug“ fein schneidet nimmt es die Aromen von Marinade und Öl noch viel besser auf. Sieht halt nicht so dekorativ aus 😉
