[Update vom 7. April 2026]
Zander habe ich wieder einmal in guter Qualität bekommen. Wie ich den mache, habe ich euch ja schon (unten) geschrieben. Risotto passt gut dazu, aber es muss ja nicht immer Reis sein. Mit Hirse nenne ich das dann einfach Hirsotto (kennt ihr ja von mir). Der wird diesmal mit neben dem Zwiebel auch mit Petersilie verfeinert.
Dazu gibt es Stangensellerie – auch Staudensellerie genannt – in einer süß-sauer-scharfen Variante. Honig, heller Balsamico und etwas Harissa sorgen für dieses Aroma.
[Original vom 11. Februar 2022]
Dass Zander einer meiner Lieblingsfische ist, wisst ihr ja schon aus vielen Beiträgen. Am liebsten habe ich ihn eben sanft mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb gewürzt, nur auf der Haut schön knusprig gebraten, wobei das Fleisch natürlich glasig bleiben muss. Da braucht man ein paar Versuche, bis das konstant gelingt, weil ja die Filets oft unterschiedlich dick sind.
TIPP 1: Weniger ist mehr! Lieber zu kurz braten ehe der Fisch trocken wird.
TIPP 2: Wenn sauber entgrätet wurde bitte nur mehr mit Abrieb von der Zitrone arbeiten. Saft könnte den Fisch garen (so wie man es von der Ceviche kennt)
Dazu gibt es heute einen rosa Risotto (rote Zwiebel – trockener Rotwein), den ich fein aromatisiert habe, weil ein Sternanis bis zum Schluss im Topf war. Wie immer wenn es Fisch gibt bei mir verzichte auf Käse, nur Butter sorgt für die „Schlotzigkeit“. Sagt mir ja keiner mehr, dass Fisch und Rotwein nicht zusammen gehen! 🙂

Als feine Beilage gibt es auch noch Scheiben von Kräuterseitlingen in Butter ausgebraten und erst danach mit grobem Salz und weißem Pfeffer aus der Mühle gewürzt.
