[Update vom 3. Mai 2026 ]
Wels habe ich nach genau einem Jahr keinen bekommen, aber das Gericht hat mit dem feinen Lachs genauso gut funktioniert und geschmeckt. Statt mit Erdäpfeln (Kartoffeln) habe ich diesmal den Fisch samt Wurzelgemüse (feiner geschnitten) und Sud auf gekochtem Buchweizen serviert, der mit seinem nussigen Geschmack für mich perfekt als Beilage passt.
[Original vom 3. Mai 2025 ]
Wels wird seit einiger Zeit auch von „meinem“ lokalen Fischlieferanten gezüchtet und ich habe am Markt ein wirklich schönes Stück bekommen.
Zubereitet habe ich ihn (als Steirer) angelehnt an das „steirische Wurzelfleisch“ aka „Krenfleisch“ das ich euch in meiner eigenen Variation schon vorgestellt habe. Mit Fisch ist das natürlich etwas einfacher. Nicht ersparen kann man sich das Schneides von Julienne aus Möhren (Karotten) und Sellerie (Knolle). Glücklich wer einen Juliennehobel besitzt.
Aber bitte VORSICHT: Es gibt wenige Küchengeräte, mit denen man sich so unangenehm verletzen kann wie solche „Mandolinen„. Dazu gehört eigentlich auch Lauch (Porree), aber ich habe mich für mildere Frühlingszwiebel entschieden.
Die Gemüse werden in etwas Butter angebraten, abgelöscht wird mit einem Schuss Weißwein und danach mit Fischfond aufgefüllt. Sud fein abschmecken ehe das gewürzte Filet vom Wels zum pochieren eingelegt wird.
TIPP: Wenn ihr kein passendes Thermometer und keinen Sous-Vide-Stab für 75° habt, schiebt die tiefe Pfanne einfach bei dieser Temperatur ins Rohr. Dauert zwar etwas länger, funktioniert aber genau so sicher.
Dazu gibt es einfache Salzerdäpfel (-kartoffel), die ganz leicht gar werden, bis der Fisch aus dem Rohr kommt. Der Wels wird mit ihnen gemeinsam serviert, das feine Wurzelgemüse obendrauf und vollendet wird alles mit geriebenem Kren (Meerrettich). Auch hier schmeckt natürlich der steirische am besten! 😉
