09September, 2017

PRAG – Eine Reise wert

Nein, das ist jetzt KEIN Reiseblog geworden, aber ich habe Prag genossen und möchte euch berichten, den einen oder anderen Tipp geben.

Wichtigster Tipp: GUTE SCHUHE!
Ganz Prag ist  gepflastert und so gut die Architekten sind, so schlecht sind die Pflasterer. Uneben ^ 2 und natürlich steinhart.  Am besten sind höhere Schuhe (die den Knöchel stützen) und eine gute Dämpfung aufweisen.
Und man sollte trotzdem viel zu Fuß gehen, nur so erlebt und sieht man alles hautnah. Für einen Kurzaufenthalt kann man auf jegliches Verkehrsmittel verzichten, wenn man geografisch günstig Quartier nimmt (sh. weiter unten).

Die Innenstadt ist auch eine echte Herausforderung was die Orientierung anbelangt. Die Straßen haben die verrücktesten Winkel zu einander. Ausgenommen ist alles zwischen 80° und 100°, mit annähernd rechten Winkeln wäre es wohl auch zu einfach 😉
Also: Brauchbares Kartenmaterial, wenn man nicht mit dem Smartphone in der Hand herumlaufen will!

Über die Highlights (Burg, Brücke & Co) brauche ich wohl nichts zu sagen, die MUSS man sich einfach anschauen. Es gibt aber auch sonst an jeder Ecke was zu sehen, eben ganz individuell, ich fand vor allem die Architektur sehr beeindruckend, so vielen Stile auf so engem Raum. Absolut empfehlenswert ist auch eine Bootsfahrt auf der Moldau, vom Wasser aus hat man wieder eine ganz andere Perspektive

 

Oben das Wirtschaftsministerium und NEIN! Das untere Foto ist nicht aus Venedig, das ist ein Seitenarm der Moldau.

Wenn ihr mit dem Zug anreist, empfehle ich euch das Exe City Park Hotel (Opletalova 960). Der Koffer rollt alleine bergab vom Bahnhof durch einen kleinen Park zum Hotel und das Preis-/Leistungs-Verhältnis ist mehr als in Ordnung, das Frühstück auch. Schaut, dass ihr ein Zimmer in den oberen Stockwerken bekommt.

Die Kulinarik – ich denke, da erwartet ihr ein Statement von mir – ist in der Innenstadt eine gefährliche Sache, es wimmelt geradezu von „Touristenfallen“. Rein zufällig bin ich gleich neben dem Hotel auf einen echten Geheimtipp  gestoßen, klassisches Wiener „Beisl“, halt in der der Prager Variante. Einfache Hausmannskost auf allerhöchstem Niveau und extrem preisgünstig noch dazu!

 

„Zur alten Post“ (Stare Posty). Fast nur Einheimische, trotzdem gibt es die Karte auch in Englisch und sogar in Deutsch. Ebenfalls in der Opletalova – Nummer 1964 –  wenige Schritte vom erwähnten Hotel entfernt Richtung Wenzelsplatz.

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