Risotto muss man nicht unbedingt mit Reis machen. Grad im Norden Italiens verwendet man oft (Roll-)Gerste (Graupen). Das nennt man dann Orzotto, weil halt Gerste im Italienischen Orzo heißt. Die Zubereitung erfolgt ganz gleich, nur auf den Safran kann man verzichten. Bitte beachtet, dass die Garzeit der Gerste meist um einiges länger ist.
Abgerundet und „schlotzig“ gemacht wird – auch ganz klassisch – mit geriebenem Parmesan.
Ich hatte das Glück, feine, grüne Spargelspitzen aus biologischem Anbau zu bekommen, die kaum „Abfall“ generieren. Wenn ihr „nur“ ganzen Spargel bekommt, bitte nichts wegwerfen. Für eine feine Suppe reichen die „Abfälle“ allemal.
Die Spitzen in mundgerechte Stücke schneiden und dann in Butter bissfest braten. Mit Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken und unter den fertigen Orzotto heben.
Salat war bei mir nochmals Rucola, der war noch da und ihr wisst ja, dass ich Nahrungsmittel nur im äußersten Notfall wegwerfe. Heute habe ich ihn in hellem Balsamico mit etwas Honig mariniert und mit Bärlauchöl verfeinert. Solltet ihr probieren, sehr gute Kombination von Aromen.
