25Juni, 2020

Rohnen-Risotto (optional gegrillte Braunschweiger)

Risotto muss ja nicht immer hell und mediterran leicht sein! Rohnen (rote Rüben, rote Bete) geben eine interessante Farbnote, die durch Rotwein noch unterstütz wird.
Wie gewohnt wird der Zwiebel in Fett (Butter oder Pflanzenfett für die Veganer) angeschwitzt, der Reis (ich bevorzuge Arborio) kurz mitgeröstet, bis er glasig wirkt. Dann wird mit etwas dunklem Balsamico und Rotwein abgelöscht.
TIPP: Die Säure ist extrem wichtig, weil die Rüben sonst leicht etwas „muffigen“ Geschmack entwickeln.

 

 

Die Rohnen entweder vorgekocht kaufen oder sonst in Salzwasser bissfest kochen, dann in recht kleine Würfel schneiden.
TIPP: Für noch mehr Aroma den Sud fürs erste Ablöschen verwenden.

 

 

Nun den Risotto unter ständiger Zugabe von heißer (!!!) Suppe – vom Huhn oder vom Gemüse, ganz nach eurer Präferenz – garen. Genug Flüssigkeit zugeben, er soll schön „schlotzig“ bleiben. Nun die Rüben unterheben, mit Butter oder bestem Olivenöl (für die Veganer) noch mehr Cremigkeit erzeugen und dann mit frisch geriebenem Kren (Meerrettich) verfeinern, ehe final mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt wird.

 

 

Bis hierher haben wir ein feines vegetarisches oder sogar veganes Gericht mit richtig viel Geschmack. Auf Käse kann man bei diesen Aromen leicht verzichten. Für passt als Abrundung aber eine knusprig gebratene Wurst, z.B. Scheiben von der Braunschweiger.

 

 

 

 

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