15November, 2020

Salonbeuschel vom Schaf – sicher wieder polarisierend, aber einfach gut!

[Update vom 15. November 2020]
Nachdem mein lieber Freund wieder Bioschafe – recht jung – geschlachtet hat, hatte ich wieder diese Köstlichkeit zur Verfügung. Zuerst einmal Herzen und Lunge(n) in Suppe richtig schön weich kochen, dann ordentlich parieren, das ist sehr wichtig! Dann mundgerecht schneiden.

 

 

Dann Zwiebel und Knoblauch in Schweineschmalz zu etwas Farbe kommen lassen, mit Mehl stauben, mit Weißwein oder Essig (siehe unten) ablöschen und mit dem Kochsud aufgießen. Mit Majoran, Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken und dann die geschnittenen Innereien zugeben.

 

 

Knödel – rund oder aus der Serviette – habe ich immer in der Tiefkühlung und die passen perfekt dazu.

 

 

 

[Original vom 20. März 2016]
Innereien sind ja sowieso immer ein Streitfall, eine Frage des persönlichen Geschmacks. Aber eines ist für mich sicher: Die vom Schaf sind zumindest absolut gleichwertig mit Innereien vom Kalb und man muss keine ganz jungen Tiere schlachten!

Beuschl 1

 

Der „Salon“ im Beuschel ist übrigens die feine Säure von gutem Weißwein, mit dem die „Einbrenn“ abgelöscht wird. Sonst nahm und nimmt man oft ganz normalen aber sehr milden Essig.

Beuschl 3

 

Wie ihr ja schon wisst, ziehe ich „Serviettenknödel“ (ja, richtig – die aus dem Tiefkühlbeutel ) den herkömmlichen Semmelknödeln vor. Man kann sie auch wesentlich besser vorbereiten und aufbewahren.

Serviettenknödel 4

 

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